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Österreichweit
Förderungen für eine 24-Stunden-Pflege und Betreuung
Bis zu 800 € Bundeszuschuss pro Monat für eine 24h-Betreuung
Zusätzliche Förderungen je nach Bundesland möglich
Unterstützung bei Antrag & Formalitäten
Eine 24-Stunden-Betreuung muss nicht vollständig aus eigener Tasche bezahlt werden. Neben dem Pflegegeld können je nach persönlicher Situation Bundes- und Landesförderungen in Anspruch genommen werden. Wir zeigen Ihnen, welche Unterstützungsmöglichkeiten für Sie infrage kommen, und helfen Ihnen bei der Antragstellung und den notwendigen Formalitäten.

Pflegegeld
Finanzielle Unterstützung bei Pflegebedürftigkeit
Wer aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung dauerhaft Unterstützung im Alltag benötigt, kann Pflegegeld erhalten. Die Höhe richtet sich nach dem notwendigen Pflegeaufwand und wird in sieben Pflegestufen eingeteilt. Das Pflegegeld steht der pflegebedürftigen Person unabhängig davon zu, ob sie von Angehörigen unterstützt wird oder eine professionelle Betreuung in Anspruch nimmt.
Pflegestufe 1
206,20 €
Pflegestufe 2
380,30 €
Pflegestufe 3
592,60 €
Pflegestufe 4
888,50 €
Pflegestufe 5
1.206,90 €
Pflegestufe 6
1.685,40 €
Pflegestufe 7
2.214,80 €
Zuschuss zur 24-Stunden-Betreuung
Bis zu 800 € pro Monat bei selbstständigen Betreuungskräften
Wer zu Hause im Rahmen einer 24-Stunden-Betreuung versorgt wird, kann zusätzlich zum Pflegegeld einen monatlichen Zuschuss erhalten. Bei zwei selbstständigen Betreuungskräften beträgt die Förderung bis zu 800 € pro Monat. Auch wenn eine selbstständige Betreuungskraft mindestens 28 Tage durchgehend betreut, kann die monatliche Förderung bis zu 800 € betragen.
Der Zuschuss wird nicht automatisch gewährt, sondern muss beim Sozialministeriumservice beantragt werden.
Gerne unterstützen wir Sie bei der Antragstellung.
Die wichtigsten Voraussetzungen:
• Pflegegeld ab Pflegestufe 3
Voraussetzung für den Zuschuss ist der Bezug von Pflegegeld mindestens der Pflegestufe 3. Die mögliche Förderhöhe von bis zu 800 € ist unabhängig von der jeweiligen Pflegestufe.
• Monatliches Nettoeinkommen grundsätzlich bis 2.500 €
Auch bei einem höheren Einkommen entfällt die Förderung nicht automatisch. Wird die Einkommensgrenze überschritten, reduziert sich die Förderung entsprechend. Bei beispielsweise 2.700 € Nettoeinkommen beträgt die Förderung noch 600 € statt 800 € pro Monat.
• Nur das Einkommen der betreuungsbedürftigen Person zählt
Für die Einkommensgrenze wird grundsätzlich nur das Einkommen der betreuungsbedürftigen Person berücksichtigt – nicht das gesamte Haushaltseinkommen. Das Einkommen eines Ehepartners oder anderer im Haushalt lebender Personen wird daher nicht hinzugerechnet.
Alle Informationen & Antrag beim Sozialministeriumservice
Was kostet eine 24-Stunden-Betreuung nach Abzug Ihrer Förderungen?
Berechnen Sie Ihren voraussichtlichen Eigenanteil anhand Ihrer persönlichen Situation.
Bundeslandbezogene Förderungen
Niederösterreich
Bis zu 800 € pro Monat
-
bei Pflegestufe 1 oder 2
-
nachgewiesene Demenzerkrankung
-
Hauptwohnsitz in Niederösterreich
-
für Personen, die die Bundesförderung aufgrund der niedrigen Pflegestufe nicht erhalten
Steiermark
Maximal bis zu jenem Betrag, der für die Unterbringung in einem Pflegewohnheim anfällt
-
Zuschuss nach Bundespflegegesetz bereits gewährt
-
finanzielle Hilfsbedürftigkeit
-
Hauptwohnsitz oder tatsächlicher Aufenthalt in der Steiermark
Burgenland
Bis zu 500 € pro Monat
-
ab Pflegestufe 4
-
bei Demenz bereits ab Pflegestufe 3
-
Zuschuss nach Bundespflegegesetz bereits gewährt
-
Höhe abhängig von Einkommen & Betreuungskosten
Tirol
Bis zu 660 € pro Monat
-
für pflegebedürftige Personen unter 60 Jahren
-
Pflegegeld ab Pflegestufe 4
-
Bundeszuschuss zur 24-Stunden-Betreuung bereits gewährt
-
kein passendes Angebot der stationären Langzeitpflege verfügbar
Vorarlberg
Bis zu 660 € pro Monat
-
ab Pflegestufe 4
-
bei Pflegestufe 3: Bestätigung des Case Managements
-
Zuschuss nach Bundespflegegesetz bereits gewährt
-
Höhe abhängig vom Einkommen



